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Zu mir:

Geboren wurde ich 1973 in Nürnberg, wo ich 22 Jahre lebte, bevor ich ins Umland und schließlich in Nürnbergs Nachbarstadt Fürth zog. Mein Weg im Bujinkan begann, als ich durch Zufall ein Plakat fand, das mich zum ersten Mal auf das Ninjutsu aufmerksam machte. Es war vom Regen durchweicht und ich löste es von der Litfaßsäule – es sollte mein Leben nachhaltig beeinflussen. So begann ich 1988 als Schüler von Armin Dörfler, der zu einem der Pioniere des Ninjutsu (Bujinkan Budô Taijutsu) in Deutschland gehört, mit dem Training. Seit dieser Zeit trainiere ich regelmäßig und habe an einer Vielzahl von Taikai und Lehrgängen im In- und Ausland, auch in Japan unter direkter Anleitung von Dr. Masaaki Hatsumi, dem Oberhaupt (Sôke) des Bujinkan, teilgenommen.

Nach Prüfungen von Armin Dörfler (zum 1. und 2. Dan), Peter King, Oliver Heine und Guido Schenkel (zum 3. Dan) sowie Guido Schenkel und Oliver Heine (zum 4. Dan) bestand ich im Frühjahr 2001 den Godan-Test im Honbu Dōjō bei Dr. Hatsumi Sôke. Mittlerweile wurde mir von Dr. Hatsumi Sôke der Judan Kugyo Happo Hiken (15. Dan) verliehen. Ich fahre jedes Jahr zweimal für jeweils ca. 2 Wochen nach Japan, um mich sozusagen "direkt an der Quelle" im Ninpô Taijutsu fortzubilden. Neben den Trainingseinheiten bei Bujinkan Sôke Dr. Masaaki Hatsumi Sensei, besuche ich dort insbesondere auch den Unterricht bei Nagato Sensei, Noguchi Sensei, Shiraishi Sensei, Senô Sensei, Oguri Sensei und Someya Sensei.. Dadurch, und durch den stetigen Kontakt zu anderen regelmäßig in Japan trainierenden Shihans aus aller Welt, versuche ich, meinen Schülern im 1997 von mir gegründeten Wakagi-Dōjō möglichst authentisches Bujinkan-Training bieten zu können.

In den letzten Jahren hat sich ein sehr enges Verhältnis zum Bujinkan Dōjō Ninpo-Hamm (NRW) entwickelt, deren Trainer Shidoshi Guido Schenkel und Shidoshi Oliver Heine (beide mittlerweile 15. Dan) ich nun seit über 20 Jahren kenne. Diesen beiden schulde ich großen Dank für ihre Unterstützung auf meinem Weg im Bujinkan, gerade in der Zeit nach der Gründung des Bujinkan Dōjō Wakagi-Nürnberg.

Sowohl privat als auch im Beruf hat mir persönlich das Training im Bujinkan sehr viel innere Ruhe, Sicherheit und Ausgeglichenheit gebracht. Für mich ist es wichtig, auch die philosophischen und geistigen Aspekte des Bushidô („Weg des Kriegers”) aufzunehmen. Im Bujinkan besteht hierzu ausreichend Möglichkeit.

Zum Bujinkan Dōjō Wakagi-Nürnberg:

Trailer des Bujinkan Dōjō Wakagi Nürnberg
(Link in die Wakagi-Galerie)

Im Frühling 1997 begann ich mit dem Aufbau einer eigenen kleinen Gruppe und unterrichtete meine Schüler im Wald bei Langwasser Süd. Eines Tages traf uns dort eine alte Dame beim Spazierengehen. Sie war von unseren Techniken und Bewegungen sehr angetan. Ihr gefielen, wie sie sagte, die weichen Bewegungen, die dennoch voller Energie steckten. Seit ihrem 14. Lebensjahr sei sie im Kunstturnen aktiv gewesen, und gerade deshalb so begeistert von dem, was wir da auf dem unebenen Waldboden miteinander einübten. Deshalb bat sie mich darum, beim VfL Nürnberg e.V. vorstellig zu werden, da ihrer Meinung nach eine solche Gruppe dort gut hinpassen würde. So kam es, dass wir seit September 1997 ein fester, mittlerweile großer Bestandteil des VfL sind. Nachdem ich lange Zeit nicht wusste, wer diese Frau eigentlich war, traf ich sie im Sommer 2000 endlich wieder. Ich bin ihr für ihren Beitrag zur Entstehung unseres Dōjōs, so wie es heute existiert, sehr dankbar. Allerdings respektiere ich ihren Wunsch, nicht namentlich erwähnt zu werden. Nur soviel sei verraten: es ist eine ganz außergewöhnliche Frau mit einem guten Charakter!

Mit einer guten Handvoll Interessenten und drei Schülern, die bereits seit ein paar Wochen im Wald mitgemacht hatten, begann also die Geschichte unseres Dōjō im VfL Nürnberg-Langwasser, zunächst unter dem Namen: Bujinkan Dōjō Nürnberg-Langwasser. Wir können dort in der Salzbrunner Straße 38 eine wunderschöne, moderne Halle nutzen, die in Holz und Glas sehr warm und hell erscheint. Außerdem besteht eine gute Verkehrsanbindung über den Frankenschnellweg A73 oder mit der U-Bahn.

Alles entwickelte sich wesentlich positiver, als ich es mir je erhofft hatte. Nicht viele, aber nette Leute baten um Aufnahme in unser Dōjō, und fanden hier eine nette Gruppe ganz normaler Menschen, die Spaß an der Bewegung und am Miteinander hatten. Die geringe Fluktuation spricht für das gute Klima, das ich bei uns festzustellen glaube. Da wir kaum Werbung aushängen bzw. verteilen, fanden die meisten über interessante Umwege oder durch Empfehlung zu uns, was dem ganzen einen sehr familiären Touch gibt. Natürlich kamen mit dem Entstehen unseres Internetauftritts auch über diesen Weg einige Neueinsteiger zu uns.

Die Trainingszeiten konnten von einem auf nun bereits vier Termine in der Woche ausgeweitet werden (Näheres siehe unten). Hinzu kam im September 2005 unsere Kindergruppe, die Ninja AcrobaKids. Mittlerweile fanden unzählige interessante und lehrreiche Seminare in unserem Dōjō statt, z.B. mehrmals mit Oliver Heine und Guido Schenkel (beide mittlerweile 13. Dan), Shihan Pedro Fleitas Gonzales (15. Dan), Shihan Peter King (15. Dan), Shihan David Heald (13. Dan), Shidoshi Pete Reynolds (11. Dan), und Shihan Heinz Meyer (12. Dan).

Diese Seminare geben den Mitgliedern des Dōjōs Gelegenheit, neue Eindrücke zu bekommen und von anderen Lehrern zu lernen und so zu größerer Vielfalt in unserer Kampfkunst zu gelangen.

Unsere mittlerweile zehn Sommerlager (seit 1998 jährlich) brachten jedes Mal für alle Teilnehmer schöne Erlebnisse mit sich, sowohl im Hinblick auf das intensive Training, als auch auf das gemütliche Beisammensein und das damit verbundene Zusammenwachsen unserer kleinen „Familie“. Sie fanden immer im Rahmen eines Zeltlagers an unterschiedlichen Orten in Nordbayern oder Tschechien statt.

Da ich in unserem Dōjō mehr als nur einen Sportverein gesehen habe (was vor allem vom „Feeling“ in der Gruppe, aber auch durch eigene Zielvorstellungen herrührt), habe ich mir einige Monaten nach der Gründung intensive Gedanken über den Namen unsere Dōjō gemacht.

Der Name: Bujinkan Dōjō „Wakagi-Nürnberg“ entstand ungefähr im Zeitraum August bis Oktober 1998. „Wakagi“ bedeutet soviel wie „Junger Baum“ und steht symbolisch für unsere Gruppe. (die japanischen Schriftzeichen „waka“ = jung; voller Energie; unreif, klein (Zahl); Junior; und „ki“ = Holz; Baum)

Dieser Name steht für das, was ich in unserem Dōjō sehe: etwas junges, aufstrebendes, noch sehr zart und fein, doch schon voller Energie und Lebenskraft, mit allen nötigen Anlagen, etwas sehr großes und schönes zu werden. Und wie ein junger Baum anpassungsfähig und biegsam, trotzdem fest verwurzelt und standhaft. Immer dem Licht, der Sonne, dem Leben entgegen wachsend, dennoch mit genügend Energie angereichert, auch eine bestimmte Zeit ohne Licht zu überleben. Ein noch junger Stamm mit kleinen Zweigen, die mit den Jahren selbst zu starken Ästen werden können, an denen sich wiederum kleine Zweige bilden. Der Wakagi steht auch als Symbol für das Leben und die Naturverbundenheit.

So ist jeder herzlich willkommen, am Training des „Wakagi-Nürnberg“ teilzunehmen. Wer lange genug dabei ist (mindestens ein Jahr), wer regelmäßig und mit dem nötigen Ernst am Unterricht teilnimmt, charakterliche Stärke, Loyalität und die „richtige“ Einstellung an den Tag legt, der wird in den „Wakagi“ aufgenommen.

Das bedeutet im Klartext folgendes: Zunächst steht es jedem offen, ein paar Probe-Trainingseinheiten zu absolvieren und sich dann beim VfL für unsere Gruppe anzumelden. Doch in den engeren Kreis der Familie wird erst aufgenommen, wer wahrhaft vertrauenswürdig erscheint. Derjenige darf (und soll) das Abzeichen des Wakagi-Nürnberg am linken Ärmel tragen. Ihm wird dadurch eine große Ehre, aber auch große Verantwortung zuteil.

Derzeit sind über 40 Männer und Frauen in diesem „engsten Kreis der Familie“. Außerdem ist Oliver Schenkel aus Hamm als guter Freund und Co-Trainer bei den Sommerlagern seit 1999 vollwertiges Ehrenmitglied im Wakagi. Die oben genannte Dame, der wir unsere Mitgliedschaft beim VfL verdanken, wurde 2000 aus Dankbarkeit ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt.

Vielleicht kann das bisher Geschriebene verdeutlichen, dass nicht die Techniken bzw. das Training allein im Vordergrund stehen. Es soll Spaß machen, und man soll sich freuen, seine Freunde im Budô wieder zu treffen.

Um die technische Bandbreite des Bujinkan ansatzweise zu zeigen, vermittelt dieses Video ein paar Trainingsimpressionen:

Dōjō-Zeitung:

Seit Ende 1998 gibt es auch ein eigenes „Dōjō-Magazin“, das YAGAKANAME. Es soll als Forum dienen, um Informationen weiterzugeben, den einzelnen Mitgliedern die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen oder ihr Wissen weiterzugeben, und allen auf einfache Weise helfen, ihr Wissen über das Bujinkan bzw. alles, was damit im Zusammenhang steht, zu vergrößern. Wer sich Gedanken zu einem Artikel macht, der muss sich intensiv mit der Materie auseinandersetzen und erzielt somit einen großen „Lernerfolg“. Die anderen erhalten einen knappen und aufbereiteten Bericht über ein bestimmtes Themengebiet. Aber auch die Schilderung von Erlebnissen auf dem Weg im Budô oder schlicht etwas lockere Unterhaltung sind Bestandteil unseres Magazins. Auszüge aus dem YAGAKANAME finden sich auch auf dieser Homepage.

Zu den Trainingszeiten:

Es werden jede Woche folgende Trainingstermine angeboten:

Montag 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Jeweils im laufenden Semester Turnhalle an der Erziehungswissenschafliche Fakultät Nürnberg Bujinkan-Training im Rahmen des Hochschulsports unter Leitung von André Roßbach (Shôdan)
Montag 18.00 Uhr - 19.30 Uhr Ganzjährig Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule, Salzbrunner Straße Ninja Acrobakids
Dienstag 17:00 Uhr - 18:30 Uhr Ganzjährig Dōjō Ninja Acrobakids
Dienstag 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Ganzjährig Dōjō Basistraining
(Alle Graduierungen)
Dienstag 20:00 Uhr - 21:30 Uhr Nur im Sommerhalbjahr Wechselnde Orte
(werden bekannt gegeben)
Außentraining
Dienstag 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Nur im Winterhalbjahr Schulturnhalle
Julius-Leber-Straße 108

Achtung:
ab dem 10. Februar 2009 findet das Training in der Halle der Regenbogeschule, Regenbogestraße 73, Nürnberg statt.

Waffen- und Sondertraining
(Alle Graduierungen)

Für das Waffentraining sind selbst mitgebrachte Trainingswaffen zwingend erforderlich (Trainingsschwerpunkte und dafür erforderliche Waffen werden rechtzeitig bekannt gegeben).

Achtung: In den Schulferien entfällt dieser Trainingstermin!

Mittwoch

18:30 Uhr - 20:00 Uhr Nur im Sommerhalbjahr Schulturnhalle
Georg-Ledebour-Straße
01.04. bis 31.07.2009
Gemischtes Training (Acrobatic, Gruppenspiele und Taijutsu)
Ab 8. Kyu + Ninja AcrobaKids

15.09. bis 31.10.2009
Anfängerkurs gegen Kursgebühr für Neueinsteiger bzw. Zusatzbasistraining ohne Gebühr für Dojomitglieder - insbesondere Anfänger

Donnerstag 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Ganzjährig Dōjō Fortgeschrittenentraining
(ab 6. Kyu)
Sonntag 09:30 Uhr - 12:45 Uhr Ganzjährig Dōjō Gemeinsames Training
(Alle Graduierungen)

Und noch was:

  • nachdem wir keine Luschen sind, findet das Aussentraining immer statt (also auch bei tropischer Hitze, Regen, Blitz, Hagel, drei Metern Neuschnee...)
  • Probetraining ist immer sonntags in der Zeit von 09.30 Uhr bis ca. 11.00 Uhr möglich (wobei zu dieser Zeit auch Zuschauer willkommen sind).

Trainingsort:

Dienstag, Donnerstag und Sonntag in der Halle des VfL Nürnberg, Salzbrunner Str. 38 (Nähe U-Bahn-Station Langwasser-Mitte/FrankenCenter). Das zweite Dienstagstraining ab 20:30 Uhr findet in der Schulturnhalle Julius-Leber-Straße 108 statt (Nähe U-Bahnhof Langwasser-Süd).

Von Zeit zu Zeit findet der Unterricht aus bestimmten Gründen auch im Freien statt, zum Beispiel an einem See, im Wald oder in einem Park.

Beim Dienstagstraining erhalten hin und wieder auch meine fortgeschrittenen Schüler Gelegenheit, den Unterricht zu halten.

Beiträge/Kosten:

Folgende monatliche Mitgliedsbeiträge werden vom Stammverein VfL erhoben:

Kinder / Jugendliche /
Auszubildende / Studenten
5,40 Euro
Erwachsene 9,80 Euro
Rentner 7,10 Euro
Familie 16,80 Euro
Ehepaare 15,70 Euro

In diesem Beitrag ist eine Haftpflichtversicherung enthalten. Darüber hinaus wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe eines Monatsbeitrages fällig.

Außerdem wird ein Jahresbeitrag für das Honbu-Dōjō in Japan erhoben, dessen Höhe vom Yen-Kurs abhängt. Mit diesem Jahresbeitrag erhält man auch die Bujinkan-Mitgliedskarte für das laufende Kalenderjahr.

Zur Teilnahme am Training genügt zunächst ein normaler Trainingsanzug, jedoch sollte man sich mit der Zeit einen traditionellen Gi zulegen, der – je nach Größe und Qualität – zwischen 55 und 80 Euro kostet. Für das Training im Freien gibt es spezielle Schuhe (Tabi), die etwa 30 Euro kosten.

Übungswaffen (Holzstöcke, Holzschwerter/-messer, Seil, ...) sind für Anfänger im Dōjō vorhanden, jedoch wird von Fortgeschrittenen erwartet, sich nach und nach eigene Übungswaffen anzuschaffen. Die Kosten hierfür sind nicht sehr hoch.

Unisport:

Im Rahmen des Hochschulsportes an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen bietet André Roßbach, 1. Dan, einen zusätzlichen Kurs für Neueinsteiger, Interessierte und Kyugrade an. Der Kurs wird während der Studiensemester angeboten und findet jeden Montag ab 18:30 - 20:00 Uhr in der Turnhalle der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Regensburger Straße 160, Nürnberg statt.

Informationen und Anmeldung (den Link öfter ansurfen, da der Eintrag „Bujinkan Budo Taijutsu” während der Semesterferien verschwindet...)

Shidoshikai-Front Weitere Informationen:
Dino Gheri
Königstr. 119
90762 Fürth
Tel.: 0176 / 80017114
Email: Dino.Gheri@wakagi.de
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